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"A summer to forget"

Im April haben wir Beat's 60igsten gefeiert, ganz nach Vorschrift mit social distancing!!

Der Mai war sehr mild und im Ziegenstall gab es 8-fachen Nachwuchs. Zum ersten Mal auch Drillinge. Die brauchten ein bisschen Starthilfe meinerseits, aber alle haben ueberlebt.

Dank Corona blieben wir diesen Sommer besucherfrei, war schon ein bisschen komisch :(

Dazu kam das kuehle und nasse Wetter. Es war ziemlich schwierig, ein Zeitfenster zu erwischen, um das Heu zu ernten. Aber irgendwie hat es dann doch geklappt und wir haben fast alles trocken reingebracht. Lena ist mittlerweile schon ein kleine Farmhilfe und Grossaeti macht sich sehr gut  :)

Dank dem nassen Wetter gab es dafuer fast keine Waldbraende. 

Die Touristen blieben natuerlich auch aus, erst als Ende Juli die Grenze zu BC geoeffnet wurde, gab es noch ein bisschen Gaeste.  US-Buergern war es auch erlaubt, nach Alaska zu fahren, aber die mussten in einem bestimmten Travel Corridor bleiden und den Yukon innnert 24 Stunden wieder verlassen. Natuerlich haben sich nicht alle daran gehalten!!! 

Den 1. August haben wir traditioneller Weise mit einem BarBQ gefeiert. Leider hatten wir dieses Jahr keinen Fisch, da Rene und Pedro gefehlt haben!!

Im September bekamen wir dann doch noch ein bisschen Sommer, "Indian Summer". So konnten wir doch noch ein bisschen Sonne und Waerme tanken.

Beat ging noch auf die Moose Jagd mit Jonas und Alana. Sie liessen sich ausfliegen und paddelten dann inkl. Moosefleisch den Upper Liard River hinunter. 

Im Oktober wurde es dann schon sehr kalt, vor allem nachts und am 13. gabs den 1. Schnee.

Das Schweinchen schlachten ging gut ueber die Buehne. Danke an die guten Helfer :)

Bei den Yaks gab es leider 2 Abgaenge. Lisa hatte einen Prolaps und musste notgeschlachtet werden. So sind wir ueber die Buecher und haben uns entschlossen, uns auch von Leo zu trennen, da waehrend 8 Jahren in Sachen Nachwuchs ja nichts passiert ist. Jetzt haben wir uns 3 Highlands zugelegt: 1 Kuh mit Kalb und ein junger Stier. Wir hoffen jetzt noch Mona mit dem Highlaender zu kreuzen. Also Fleisch haben wir im Moment mehr als genug, aber das Yakfleisch schmeckt echt lecker.

In Sachen Corona gibt es bei uns auch eine (kleine) 2. Welle. Mittlerweile hatten wir einen Patienten im Spital und einen Todesfall. Aber alles in allem sind wir ganz froh, hier zu wohnen, obschon wir auch in vielem eingeschraenkt sind und ans Reisen ist natuerlich vorlaeufig auch nicht zu denken.

Letzte Nacht wuetete bei uns ein Schneesturm und hat uns mit einem halben Meter Schnee eingedeckt. Da ist man froh, wenn man nirgends hinmuss!! 

In diesem Sinne haltet euch warm und bleibt gesund!!!

Mit lieben Gruessen

Beat, Eva and the gang

 

 

"Afrika, Corona and more"

Der Winter war wieder sehr abwechslungsreich. Wir hatten ein bisschen von allem etwas. Einmal mild, dann wieder -40, und sehr viel Schnee und dank dem Tauwetter zwischendurch auch Eis.

Beat kam noch in den Genuss eines Helikoper Rundflugs. Unser Nachbar Andreas ist Pilot, aber er kommt schon nicht alle Tage mit dem Helikopter nach Hause!!

Mount Michie Village aus der Vogelperspektive. Ich war natuerlich am arbeiten!!

Weihnachten feierten wir wie gehabt mit Gaesten, Freunden und Nachbarn. Silvester dann schon fast traditionell am Feuer, dieses Jahr bei sehr milden Temperaturen fast ohne Handschuhe.

Im Januar wurde es dann bissig kalt, und so konnten wir es fast nicht erwarten, in unsere Ferien nach Tansania und Sansibar zu fliegen. Am 23. Februar war es dann so weit!!

In Frankfuert trafen wir uns mit Chris und Stu, und dann auch mit unseren Freunden aus Luedersfeld. Von Arusha aus starteten wir unsere Safari durch den Nationalpark Lake Manyara, die Serengeti und den Ngorongoro. Die Safari war sehr eindruecklich und abenteuerlich. Die "Big 5" haben wir alle gesehen.

Weiter ging die Reise nach Sansibar, wo wir uns in einer wunderschoenen Logde verwoehnen liessen. Ein Ausflug nach Stone Town durfte nateurlich nicht fehlen und auch die Schildkroeten auf Prison Island haben wir besucht. Und natuerlich die Riesen-Fledermaeuse auf Grave Island. 

Der Schnorchelausflug wurde mit einem Seafood Schmaus  am Strand beendet, einfach lecker.

Bei Ebbe konnte man eine tolle Watt-Wanderung machen und dabei allerlei Meeres-Lebewesen beobachten.

Aber so viel geschwitzt haben wir wohl in unserem Leben noch nicht.

So war es doch am schoensten am Pool mit einem kuehlen Bier!!

Nach unserer Rueckkehr waere noch ein Abstecher in die Schweiz geplant gewesen. Aber in der Zwischenzeit hat sich der Corona-Virus bereits nach Europa vorgearbeitet und die drohende Schliessung der Grenzen hat uns dann schon Angst gemacht. So haben wir umgebucht und sind direkt in den Yukon zurueck. Hier mussten wir 14 Tage in "Self-Isolation", aber das laesst sich hier ja gut ertragen. Bei uns ist auch alles heruntergefahren, aber soweit wurden wir von der grossen Katastrophe verschont. Im Spital ist es sehr ruhig, da bis jetzt keiner der positiven Faelle hospialisiert werden musste und alle nicht notfallmaessigen Eingriffe verschoben werden.

Nach der grossen Hitze mussten wir uns wieder an Winter und Kaelte gewoehnen. Erst letzte Woche wurde es waermer, und zwar so warm, dass der ganze Schnee sehr schnell geschmolzen ist und wir jetzt ueberall Matsch und Pfuetzen haben. Lars sieht grad nicht mehr so weiss aus :)

Seit April haben wir auch einen Helfer. Er hilft Beat beim Cabin bauen, holzen etc. Und bald geht dann die Farmarbeit wieder los.

Mit lieben Gruessen und happy spring!! Und bleibt gesund :)

Beat, Eva and the gang

 

 

 

"Winter is back"

Der Rest des Sommers verging wie im Flug. Heu musste gemacht werden, es kamen mehr Gaeste und es gab diverse Ausfluege und Fishing Trips. Es wurde aber auch fleissig gearbeitet, Feuerholz etc.

Die Schweinchen wurden fett und Lars hat sich zu einem guten Wachhund gemausert. So ein Job ist aber auch ganz schoen anstrengend!!

Da es sehr trocken war, hatten wir einen fruehen, aber intensiven Indian Summer. Den ersten Frost hatten wir am 20. August. Das hiess dann auch Garten einraeumen. Die Ernte war reichlich.

Ende September sind die letzen Gaeste abgreist. Das Airbnb war aber im Oktober noch gut ausgebucht. 

Auf Oktober sind unsere Freunde Rahel und Andreas mit Lena im Cabin eingezogen. 

Bei schonestem Herbstwetter konnten wir noch grillen im Gazebo. Das gab es wohl auch noch nie!

Am 5. Oktober war "Metzgete" angesagt. Dank der Unterstuetzung der Jungmannschaft ging alles gut ueber die Buehne. 

Am naechsten Morgen war es weiss draussen. Ueber Nacht waren ca. 30 cm Nassschnee gefallen, was dazu gefuehrt hat, dass sehr viele Baumspitzen einfach abgebrochen sind. So hatten wir auch fuer 10 Stunden keinen Strom. Aber wir hatten es warm und zum Fleisch zerschneiden kamen  die Stirnlampen zum Einsatz. Das Timing war also mehr als perfekt.

Es lagen auch zahlreiche Baeume ueber den Zaeunen, aber zum Glueck haben sie keinen grossen Schaden angerichtet.

Dank kuehlen Temperaturen blieb der Schnee dann auch schon zum Teil liegen. Mittlerweile ist es wieder ein auf und ab, mal -20, dann wieder plus Grade. Beat wartet auf mehr Schnee, damit der den Skidoo hervorholen kann. Auf den Trails liegt sicher auch jede Menge Fallholz!!

In der Zwischenzeit geniessen wir die etwas ruhigere Zeit und pflegen die lokalen Kontakte. Raclette steht oefters auf dem Menu. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Kaese Schmuggler.

Wir wuenschen allerseits einen guten Winter, haltet euch warm and see you next year  :)

Beat, Eva and the gang